Degewo informiert Mieter über Coronavirus-Pandemie

März 22, 2020
coronavirus-pandemie

(letzte Änderung: 05.04.2020)

Die Coronavirus-Pandemie ist in aller Munde. Sogar die landeseigene Wohnungsgesellschaft Degewo hat nun eigens für Mieter eine Corona-Informationsseite auf ihrer firmeneigenen Webseite eingerichtet und prominent verlinkt.

Und was ist mit der noch immer vorhandenen Asbestgefahr in tausenden Degewo-Mietwohnungen? "nicht gefunden" sagt das Browser-Suchfeld. Als Mieter sieht man auf der Webseite keine Info über eine mögliche Asbestgefahr in der eigenen Wohnung. Die Coronavirus-Pandemie scheint wohl alle anderen Gefahren in den Hintergrund gedrängt zu haben.

degewo coronavirus mieterinfo

Coronavirus-Pandemie - Mieterinformation

"Sehr geehrte Mieterinnen und Mieter, wir bekommen die Auswirkungen des Corona-Virus mittlerweile auch in Berlin zu spüren und haben daher Hinweise zusammengestellt, was wir tun können, um das Risiko einer Ansteckung gering zu halten.

Lesen Sie hier unsere Mieterinformation zum Corona-Virus"

Quelle: www.degewo.de (Stand: 22.03.2020)

Degewo Doppelmoral

Coronavirus = sehr gefährlich
Asbestfasern = keine Gefahr

Mieter werden also umgehend über die Coronavirus-Pandemie informiert, gleichzeitig lässt man zehntausende Menschen über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten in potenziell gefährlichen Asbestwohnungen wohnen, ohne auf mögliche Gefahren hinzuweisen? Die Degewo hat das Asbestthema bisher immer nur in die mit "völlig harmlos" beschriftete Schublade deponiert.

Asbestfasern vs. Coronavirus - was ist für Mieter gefährlicher?

Während die Coronavirus-Pandemie und die daraus resultierende die Krankheit Covid-19 für die meisten Menschen ungefährlich ist und mild verläuft (siehe FAZ-Interview weiter unten), verursachen eingeatmete Asbestfasern, welche vom Körper nicht mehr abgebaut werden, die Vernarbung des Lungengewebes, chronische Entzündungen und im schlimmsten Fall auch Krebs.

Asbestgefahr

Fest verbaute Asbestprodukte sind, solange sie keine Asbestfasern freisetzen, ungefährlich. Aber nur, wenn Mieter auch über die Gefahr informiert sind. Dank Politikern wie Frank Bielka, leben noch immer tausende Menschen in asbestbelasteten Wohnungen, ohne sich der Gefahr bewusst zu sein. Wenn diese Mieter nun so eine Wohnung renovieren, könnten die gefährlichen Fasern freigesetzt werden.

Typische Expositions-Beispiele

-Tapete abreißen: 5.000 Fasern / m3
-Loch in Wand bohren: 8.600 Fasern / m3
-Loch in Fliese bohren (asbesthaltiger Fliesenkleber): 36.000 Fasern / m3
-Abschlagen einzelner Fliesen (asbesthaltiger Fliesenkleber): 77.000 Fasern / m3
-Asbestkleber abschaben: 320.000 Fasern / m3
-Asbestkleber abschleifen: 1,5 Millionen Fasern / m3

Bisher wurde kein Schwellenwert ermittelt, unter dem Asbest nicht mit einem Krebsrisiko verbunden wäre

Eine durch die Europäische Kommission beauftragte Expertengruppe kam bereits 1977 zu folgendem Schluss:

Es gibt keinen abstrakten Nachweis für eine Expositionsschwelle, unterhalb welcher es nicht zum Entstehen von Krebs kommt. Eine sichere Expositionshöchstgrenze wurde für Asbest wurde nicht ermittelt

"Diese Stellungnahme wurde im Laufe der Jahre durch alle relevanten wissenschaftlichen Beratungsgremien bestätigt."

"Auch bei Bevölkerungsgruppen, die sehr geringen Mengen an Asbestfasern, einschließlich Chrysotilfasern, ausgesetzt waren, wurde ein erhöhtes Krebsrisiko beobachtet."

Quelle: EU-Entschluss zum Thema Asbest aus dem Jahr 2013

Coronavirus-Pandemie

FAZ-Interview mit Professor Hendrik Streeck (Facharzt für Virologie und Infektionsepidemiologie) zum Thema Coronavirus-Pandemie vom 16.03.2020:

"Hendrik Streeck ist wahrscheinlich der Virologe, der die meisten Patienten in Deutschland gesehen hat. Ein Interview über neue Covid-19-Symptome, Schnelltests und zu hohe Todeszahlen.

Frage: Wie würden Sie den typischen Covid- 19-Patienten beschreiben?

Antwort Prof. Streeck: Der typische Covid-19-Patient zeigt nur milde Symptome. Zu dem Ergebnis kommt auch eine chinesische Studie aus der Metropole Shenzhen, die herausgefunden hat, dass 91 Prozent der Infizierten nur milde bis moderate Symptome zeigen

Frage: Die Todeszahlen werden aber auch in Deutschland steigen?

Antwort Prof. Streeck: Ganz bestimmt, aber nicht um solch apokalyptisch hohen Zahlen, wie sie zum Teil in Umlauf sind. Auch muss man berücksichtigen, dass es sich bei den Sars-CoV-2-Toten in Deutschland ausschließlich um alte Menschen gehandelt hat.

In Heinsberg etwa ist ein 78 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen an Herzversagen gestorben, und das ohne eine Lungenbeteiligung durch Sars-2. Da er infiziert war, taucht er natürlich in der Covid-19-Statistik auf. Die Frage ist aber, ob er nicht sowieso gestorben wäre, auch ohne Sars-2.

In Deutschland sterben jeden Tag rund 2500 Menschen, bei bisher zwölf Toten gibt es in den vergangenen knapp drei Wochen eine Verbindung zu Sars-2. Natürlich werden noch Menschen sterben, aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: Es könnte durchaus sein, dass wir im Jahr 2020 zusammengerechnet nicht mehr Todesfälle haben werden als in jedem anderen Jahr.

Frage: Was macht das Virus so gefährlich?

Antwort Prof. Streeck: Der neue Erreger ist gar nicht so gefährlich, er ist sogar weniger gefährlich als Sars-1. Das Besondere ist, dass Sars-CoV-2 im oberen Rachenbereich repliziert und damit sehr viel infektiöser ist, weil das Virus sozusagen von Rachen zu Rachen springt. Genau das hat aber auch einen Vorteil: Denn Sars-1 repliziert zwar in der tiefen Lunge, ist damit nicht so infektiös, geht aber in jedem Fall auf die Lunge, was es gefährlicher macht.

Frage: Wie erklären Sie die geringen Todeszahlen in Deutschland im Vergleich zum Beispiel zu Italien?

Antwort Prof. Streeck: Darüber bin ich gar nicht überrascht. Denn in Italien hat man nur die sehr schwer symptomatischen Fälle getestet. Dabei hat die aktuelle Studie aus Shenzhen zum Beispiel auch herausgefunden, dass sich Kinder genauso häufig mit dem Erreger anstecken wie Erwachsene, sie entwickeln allerdings nur leichte oder gar keine Symptome.

Folgt man der Studie und legt zugrunde, dass 91 Prozent Covid-19 nur mit milden oder moderaten Symptomen durchmachen, dann haben sich die Italiener zunächst nur auf die verbliebenen neun Prozent fokussiert. Hinzu kommt, dass dort auch nachträglich die Toten auf Sars-CoV-2 getestet werden.

Auch in China gingen anfangs die Todeszahlen stark in die Höhe, nicht aber die Infektionszahlen, weil man sich dort ebenfalls auf die Toten konzentrierte. Jetzt ist es umgekehrt, weil in China viel mehr getestet wird."

Quelle: FAZ

STERN-Interview mit Professor Hendrik Streeck zur Coronavirus-Pandemie

"Nur wenige Wissenschaftler haben so viele Covid-19-Patienten gesehen wie Sie. Wie gefährlich ist der Erreger aus Ihrer Sicht?

Antwort Prof. Streeck: Das Virus ist ernst zu nehmen, und natürlich ist jedes Opfer beklagenswert. Aber wir müssen aufpassen, dass wir nicht in Panik verfallen und zu starken Aktionismus betreiben, unter dem andere leiden. Noch haben wir relativ wenige Todesfälle in Deutschland. Bei allen Maßnahmen, die derzeit besprochen werden, müssen wir also die Verhältnismäßigkeit im Blick behalten. Und uns muss klar sein: Wir können das Virus nicht mehr aufhalten.

Einige europäische Länder haben Ausgangssperren beschlossen – Deutschland nicht. Sollten wir drastischer vorgehen?

Antwort Prof. Streeck: Nein – das kann ich ganz klar sagen. Natürlich müssen wir aufpassen, dass wir Distanz wahren und so die Ausbreitung des Virus verlangsamen. Aber wir tun gerade alles, um unserem Immunsystem zu schaden: Wir gehen weniger an die Sonne, bewegen uns kaum noch, ernähren uns womöglich auch noch schlecht. Wir müssen den Leuten doch die Möglichkeit geben, sich fit zu halten, gesund zu bleiben und ihr Immunsystem zu stärken. Darum bin ich ganz entschieden gegen eine Ausgangssperre.

In einem Heinsberger Abstrichzentrum haben Sie und Ihr Team auch einen Schnelltest auf Antikörper im Blut geprüft. Mit welchem Ergebnis?

Antwort Prof. Streeck: Wir waren zunächst positiv überrascht. Bei einer älteren Dame, die sich nicht gut fühlte, hat der Test nach fünf Minuten angeschlagen. Sie kam dann sofort in ein Krankenhaus. Im Anschluss haben wir die Ergebnisse mit denen des PCR-Tests verglichen, der nach wie vor der Goldstandard, aber sehr aufwendig ist und bis zu vier Stunden dauern kann. Leider zeigte sich, dass der Antikörpertest nur knapp über 40 Prozent aller Fälle richtig erkannt hatte. Wir empfehlen Schnelltests dieser Art also nicht."

Professor Hendrik Streeck ist Facharzt für Virologie und Infektionsepidemiologie und Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn.

Quelle: STERN

Virologe Streeck kritisiert am 31.03.2020 bei Lanz (ZDF) Corona-Maßnahmen

Berlin- Virologe Hendrik Streeck kritisierte bei Markus Lanz das Robert-Koch-Institut und die Bundesregierung. Eine wichtige Studie sei bisher versäumt worden.

Bericht: „Der Virologe Streeck sagt, das Hauptproblem in der aktuellen Diskussion seien fehlende Daten und Fakten, um Entscheidungen zu treffen. Die Wirkung der Maßnahmen vor der Kontaktsperre sei nicht ausreichend überprüft worden, außerdem fehlten Richtlinien für eine Exit-Strategie, so Streeck!

Im stark von Corona-Fällen betroffenen Kreis Heinsberg haben Prof. Streeck und sein Team diverse Oberflächen getestet und kein aktives Virus nachweisen können: weder auf Handys, Türklinken, Waschbecken noch Katzen, selbst bei hochinfektiösen Familien. Er betont daher, es gebe stand jetzt keine Gefahr, beim Einkaufen, jemand anderen zu infizieren. Die bisherige Forschung zeige: Vor allem große Menschenmengen mit viel Kontakt seien eine Gefahr, also beispielsweise Partys und Fußballspiele.

Quelle: Presse.Online

Youtube: Prof. Streeck bei Markus Lanz 31.03.2020

Epidemiologe alarmiert - Kontaktsperre und Co gefährlicher als Corona?

ZDFheute interview vom 29.03.2020 mit Prof. Gérard Krause, Abteilungsleiter Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig.

ZDFheute: Wie bewerten Sie die Maßnahmen der Kontaktsperren und Ausgangsbeschränkungen?

Prof. Gérard Krause: Diese schwerwiegenden gesamtgesellschaftlichen Maßnahmen müssen wir so kurz und so niedrig intensiv wie möglich halten, denn sie könnten möglicherweise mehr Krankheits- und Todesfälle erzeugen als das Coronavirus selbst.

Obwohl mein Schwerpunkt Infektionskrankheiten sind, bin ich der Auffassung, dass wir die Auswirkungen auf andere Bereiche der Gesundheit und der Gesellschaft unbedingt beachten müssen. Wir dürfen uns als Gesellschaft nicht allein auf die Opfer durch das Coronavirus fokussieren.

ZDFheute: Welche Auswirkungen befürchten Sie?

Krause: Wir wissen, dass zum Beispiel Arbeitslosigkeit Krankheit und sogar erhöhte Sterblichkeit erzeugt. Sie kann Menschen auch in den Suizid treiben. Einschränkung der Bewegungsfreiheit hat vermutlich auch weitere negative Auswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung.

Solche Folgen kann man nicht so einfach direkt ausrechnen, aber sie finden trotzdem statt und sie können möglicherweise schwerwiegender sein als die Folgen der Infektionen selbst.

ZDFheute: Sind denn die derzeitigen Maßnahmen aus Ihrer Sicht zu weitgehend?

Krause: Ich möchte mir nicht anmaßen, das bessere Augenmaß zu haben als andere. Ich möchte nur betonen, dass es wichtig ist, die negativen Auswirkungen immer im Blick zu haben und deswegen auch frühzeitig diese Maßnahmen wieder zu lockern. Man muss aufpassen, dass man aus Ohnmacht vor dieser Situation nicht überschießende Handlungen vornimmt, die möglicherweise mehr Schaden anrichten können als die Infektion selbst.

Denn die Auswirkungen sind möglicherweise sehr viel weitreichender als wir im Moment diskutieren und sie finden auch verzögert statt und betreffen andere sehr wichtige Werte und Güter, nicht allein die Gesundheit.

ZDFheute: Mit welchen neuen wissenschaftlichen Erkenntnissen rechnen sie?

Krause: Wir haben ja zum Greifen nah zusätzliche neue Instrumente in der Hand. Wir haben bald mehr Kenntnisse über die Risikogruppen. Das kommt jetzt sehr, sehr schnell und da ist ganz massiv daran gearbeitet worden und das wird jetzt Früchte tragen.

Das alles wird uns helfen, diese sehr pauschalen Maßnahmen runterzufahren und die fokussierten gezielten Maßnahmen, die ja auch viel direkter wirken, zu verstärken und aufrechtzuhalten. Und damit können wir hoffentlich sehr bald einen Werkzeugkasten zur Anwendung bringen, der sehr viel gezielter wirkt und weniger unerwünschte Wirkung hat.

ZDFheute: Was meinen Sie mit gezielten Maßnahmen?

Krause: Ganz klar ist dies der Schutz des medizinischen Personals und der Schutz der Risikogruppen, also der Menschen, von denen wir wissen, dass sie schwere Erkrankung haben.

ZDFheute: Wäre also die Isolierung von Risikogruppen sinnvoll?

Krause: Isolierung im Sinne von Bewahren vor Infektionsrisiken - wie wir es bei manchen Krebserkrankungen kennen -, ja. Das ist nicht immer einfach, aber es soll nicht verwechselt werden mit Isolierung dieser Menschen vor der Umwelt. Da gibt es schon auch Möglichkeiten, diese unerwünschten Effekte einer Isolierung abzudämpfen.

Ich denke zum Beispiel an Altersheime, an Geriatrien. Ich denke an Menschen, die durch Heimpflege versorgt werden. Die müssen geschützt werden, nicht zu deren Lasten, sondern zu deren Schutz.

ZDFheute: Und durch Schutz der Risikogruppen könnten dann Ausgangsbeschränkungen wieder aufgehoben werden?

Krause: Ich möchte nicht von "Entweder-oder" sprechen, ich möchte von einer Schwerpunktverschiebung sprechen. Ich bin der Meinung, dass wir den Schwerpunkt unserer Aufmerksamkeit und auch unserer Ressourcen auf den Schutz des Risikogruppen richten sollten und dass wir versuchen sollten, möglichst schnell diese sehr generalisierten Ausgangsbeschränkungen und Geschäftsschließungen zu lockern, so früh es geht. Wir sollten uns darauf einstellen, das frühzeitig und zugleich vorsichtig zu tun.

ZDFheute: Aber Berechnungen zeigen, dass es auch bei Isolierungen der Risikogruppen zu Engpässen bei der medizinischen Versorgung kommen wird.

Krause: Ja, ich muss leider zugeben, dass es dann trotzdem noch Erkrankungen und Todesfälle auch bei jungen Menschen geben wird. Es  könnte auch hier in Deutschland eine Phase geben, in der möglicherweise nicht jeder beatmet werden kann, der beatmet werden müsste.

Ich glaube nicht, dass die Maßnahmen, wie auch immer sie verschärft werden, in der Lage sind, das komplett zu verhindern. Wir müssen als Gesellschaft verstehen, dass es Naturereignisse gibt, die man nicht komplett ungeschehen machen kann.

Quelle: ZDF "heute journal" (29. März 2019).

Dr. med. Wolfgang Wodarg zur Coronavirus-Pandemie

Youtube: Prof. Wolfgang Wodarg zur Coronavirus-Pandemie

Dr. med. Wolfgang Wodarg ist Internist und Lungenarzt, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin sowie für öffentliches Gesundheitswesen und Sozialmedizin.

Anfang der 1980er Jahre übernahm er die Leitung des Gesundheitsamts der Stadt Flensburg.

1991 erhielt er ein Stipendium für Epidemiologie und Gesundheitsökonomie an der Johns-Hopkins-Universität in Baltimore (USA).

2009 initiierte er in Straßburg den Untersuchungsausschuss zur Rolle der WHO bei der H1N1 (Schweinegrippe) und war dort nach seinem Ausscheiden aus dem Parlament als wissenschaftlicher Experte weiter beteiligt.

Quelle: Wikipedia

Dr. med. Sucharit Bhakdi zur Coronavirus-Pandemie

Youtube: Dr. Sucharit Bhakdi zur Coronavirus-Pandemie

Dr. Bhakdi gehört zu den international angesehensten Infektiologen und meistzitierten Medizinforschern Deutschlands.

Dr. med. Sucharit Bhakdi ist ein Mediziner und Facharzt für Mikrobiologie. Er war Professor an der Johannes-Gutenberg-Universität in Mainz und Leiter des dortigen Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene.

Von 1972 bis 1974 verfügte er über ein Stipendium der Max-Planck-Gesellschaft, am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg.

Von 1974 bis 1976 erhielt er ein Stipendium der Alexander-von-Humboldt-Stiftung am Max-Planck-Institut für Immunbiologie in Freiburg. Von 1977 bis 1990 arbeitete er am Institut für Medizinische Mikrobiologie der Justus-Liebig-Universität Gießen. Er wurde 1982 zum C2-Professor und 1987 zum C3-Professor für Medizinische Mikrobiologie ernannt, bevor er 1990 an die Universität Mainz berufen wurde.

Seit 1991 lehrte er als Professor am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene. Seit 1. Januar 2000 wirkt Bhakdi zudem als Sprecher des SFB 490 der Deutschen Forschungsgemeinschaft „Invasion und Persistenz bei Infektionen“.

Quelle: Wikipedia

Virologe Prof. Dr. Carsten Scheller: Corona nicht gefährlicher als Influenza

Youtube: Virologe Carsten Scheller zur Coronavirus-Pandemie

Prof. Dr. Carsten Scheller ist Professor für Virologie an der Universität Würzburg.

Prof. Dr. Stefan Hockertz zur Coronavirus-Pandemie

 „Ist kein Ebola, ist keine Pest, ist keine Pocken und ist kein Krieg“

An der fachlichen Qualifikation von Professor Stefan Hockertz besteht kein Zweifel. Unter anderem ist er Professor für Molekulare Immuntoxikologie am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf, zudem war er Direktor des Institutes für Experimentelle und Klinische Toxikologie am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf. Diesen Fachmann interviewte kürzlich der Radiosender “rs2” zur Coronakrise. Dabei kritisierte Hockertz, dessen Aussagen auch für Österreich Gültigkeit haben, die Maßnahmen der bundesdeutschen Regierung.

Wörtlich sagte Hockertz: „Ich halte diese Maßnahmen als Toxikologe oder als jemand, der sich mit Risikobewertung beschäftigt, als völlig unverhältnismäßig. Hier werden Existenzen vernichtet, es werden Folgen entstehen, die nach meinem Dafürhalten die Politik zur Zeit gar nicht beachtet.“ Und weiter: „Es ist kein Ebola, es ist keine Pest und es ist keine Pocken. Es ist kein Krieg. Und es ist auch keine todbringende Seuche, sondern es ist eine Virusinfektion, mit der wir verantwortungsvoll umgehen sollten. Das passiert derzeit nicht“, betont der Experte, der auf die Wichtigkeit von verstärkten Hygienemaßnahmen, der Reduzierung sozialer Kontakte und einer besonderen Aufmerksamkeit den Risikogruppen gegenüber hinweist.

Hockertz erklärt außerdem, dass das Coronavirus eine gleiche „Gefährlichkeit“ wie Influenza (Grippe) habe, was sich an den Todesraten zeige, die bei 0,3 bis 0,7 Prozent liegen. Auch sei der Krankheitsverlauf ähnlich, und Masern seien „deutlich gefährlicher“. Der Immunologe und Toxikologe betont auch, dass Corona eine Infektion sei, die bei 90 Prozent aller Infizierten mit leichten Symptomen verlaufe, weshalb davon auszugehen sei, dass die Zahl deren, welche diese Krankheit schon durchgemacht haben, weitaus höher sei als die offiziellen Angaben.

Der Professor erklärt, man müsse den Faktor fünf oder Faktor zehn ansetzen, womit sich die Todesrate, die aufgrund der offiziell bekannten Corona-Infektionen berechne, relativiert werde. Und im Übrigen lebe mit die Menschheit schon seit vielen Tausend Jahren mit der Bedrohung durch Viren, und nun werde „dieses Problem absolut hochgekocht“.

Berücksichtigt müsse auch werden, dass sich viele Kranke erst im Krankenhaus mit lebensbedrohlichen Keimen, den sogenannten Krankenhauskeimen, ansteigen. Und was Italien betrifft, müsse der schlechte Zustand des dortigen Gesundheitssystems beachtet werden, was Hockertz zu folgender Feststellung veranlasst: „Menschen sterben nicht an Corona, sie sterben mit Corona.“

Es wäre wünschenswert, wenn in der aktuellen Corona-Diskussion Experten wie Professor Hockertz mehr Gehör fänden.

Quelle: Zurzeit.at

Dr. med. Claus Köhnlein zur Coronavirus-Pandemie

Youtube: Dr. Claus Köhnlein zur Coronavirus-Pandemie

Virologin Prof. Karin Mölling zur Coronavirus-Pandemie

Youtube: Virologin Karin Mölling zur Coronavirus-Pandemie

Karin Mölling ist Virologin am Max-Planck-Institut Berlin. Für Ihre außerordentlichen Leistungen erhielt Sie 2018 das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse sowie den Verdienstorden des Landes Berlin.
Sie wurde 1972 am Max-Planck-Institut für Virusforschung (bzw. Universität Tübingen) in Tübinen promoviert (Untersuchungen über den Replikationsmechanismus von RNS-Tumorviren) und war danach am Robert-Koch-Institut in Berlin (1972 bis 1975), am Institut für Virologie der Universität Gießen und ab 1976 als Forschungsgruppenleiterin am Max-Planck-Institut für Molekulare Genetik in Berlin, an dem sie bis 1993 blieb. 1983 wurde sie Professorin.

Ab 1993 war sie Professorin für Virologie und Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie der Universität Zürich. Außerdem war sie Leiterin der Virusdiagnostik am Universitätsspital in Zürich. 2008 emeritierte sie und war 2008 bis 2010 Gruppenleiterin an der Universität Zürich und am MPI für Molekulare Genetik in Berlin.

Quelle: Wikipedia

Corona 11 - Dr. Bodo Schiffmann

Youtube: Dr. Bodo Schiffmann zur Coronavirus-Pandemie

Virales Video eines Wiener Psychiaters: Entwickelt sich unser Staat gerade in ein totalitäres System?

Youtube: Wiener Psychiater zur Coronavirus-Pandemie

Coronavirus-Pandemie Berichterstattung auf Rubikon.news

Als sehr lesenswert würden wir die Coronavirus-Pandemie Berichterstattung auf der Rubikon Webseite bezeichnen:

Swiss Propaganda Research zur Coronavirus-Pandemie

Von Fachleuten kuratierte, vollständig referenzierte Fakten zu Covid-19, die unseren Lesern eine realistische Risikobeurteilung ermöglichen sollen. (Täglich aktualisiert).

www.swprs.org

Das Geschäft mit der Schweinegrippe - ARTE Doku (2009) mit Wolfgang Wodarg

"Wenn der Staat keine Instrumente hat, die Lüge von der Wahrheit zu unterscheiden, dann ist er dieser (Pharma)Industrie ausgeliefert" Wolfgang Wodarg, 2009

Youtube: Das Geschäft mit der Schweinegrippe

DerStandard.at: Bei den Corona-Zahlen stehen alle im Dunkeln

Österreich erfasst, wie einige andere Länder, infizierte Personen als "Covid-Tote", "unabhängig davon, ob sie direkt an den Folgen der Viruserkrankung selbst oder ‘mit dem Virus’ (an einer potentiell anderen Todesursache) verstorben sind."

So werden selbst hochbetagte Menschen, die nach Stürzen an "allgemein schlechtem Gesundheitszustand" sterben, als "Covid-Tote" geführt, oder auch Patienten nach multiplem Organversagen im finalen Stadium eines Krebsleidens.

Die Vereinten Nationen gehen ohne größeres Desaster von 60 Millionen Todesfällen im Jahr 2020 aus

Den heruntergerechneten 15 Millionen erwartbaren Todesfällen des ersten Quartals stehen offiziell 36.405 Covid-19 zugerechnete Tote gegenüber. Wie viel davon Übersterblichkeit ist, bleibt abzuwarten. Zahlen aus Italien legen nahe, dass sich ihr Anteil in Grenzen halten könnte. Mehr als 99 Prozent der dort Verstorbenen hatten Vorerkrankungen, die Hälfte sogar drei oder mehr. Das Durchschnittsalter der italienischen Covid-Todesfälle beträgt 79,5 Jahre. Es ist eine bittere Wahrheit, bleibt aber eine Wahrheit: Viele italienische Corona-Opfer hatten auch ohne Virus keine hohe Lebenserwartung.

Das vom dänischen Statens Serum Institut betriebene Projekt Euromomo, das die Übersterblichkeit in elf europäischen Staaten wochenaktuell verfolgt, registriert für einzelne Länder wie Italien und Spanien derzeit zwar erhöhte Werte. Sie liegen aber nicht höher als in einzelnen früheren Jahren ohne virale Pandemie. In Österreich war zuletzt sogar eine Untersterblichkeit zu erkennen, und europaweit wurden für 2020 bisher niedrigere Spitzen erfasst als in den drei Jahren davor.

euromomo

Die über die erwartete Zahl der Todesfälle (rote Kurve) hinausgehende Übersterblichkeit (grüne Kurve) für alle Altersgruppen in den am Projekt Euromomo teilnehmenden Staaten.

So würde unser derzeitiges Verhalten, wenn wir es ganzjährig durchhielten, nicht nur eine unbekannte Zahl von Covid-19-Opfern vermeiden, sondern tausende Todesfälle durch alle Arten übertragbarer Krankheiten. Ein gewisses Maß an Realitätssinn angelegt, scheint es aber unmöglich, diese Kampagne unbefristet aufrechtzuerhalten, egal wie viele Leben sie zu retten in der Lage ist. 

Wir werden der bitteren Wirklichkeit ins Auge blicken müssen, Menschenleben mit Freiheit aufzurechnen – wie wir es bei der saisonalen Influenza im kollektiven Unterbewusstsein schon bisher taten. Tausende Grippetote haben wir bisher Jahr für Jahr verschmerzt, gänzlich ohne Whatsapp-Videos, die uns zum Händewaschen animieren, ohne #bleibdaheim-Parolen von Netzbetreibern und Fernsehsendern, ohne Masken im Supermarkt und ohne uns impfen zu lassen.

  1. "Friede ist nur durch Freiheit, Freiheit nur durch Wahrheit möglich"
    Karl Jaspers

    Ihr Engagement ist vorbildlich! Wir brauchen viel mehr Menschen ihres Schlages und ihres Mutes 🙂

    Es ist (überlebens)notwendig, dass die Bevölkerung Zugang zur Wahrheit hat und das diese Zugänge auch bewahrt werden!

    Es ist mehr als erschütternd, zugleich auch ernüchternd, dass die Bevölkerung von sogenannten Volksvertretern, von gewählten Politikern und diesem ganzen dahinterstehenden Netzwerk an Ärzten, Wissenschalftlern, Medien etc., gezielt hinters Licht geführt werden. Die wahren Bedürfnisse der Bevölkerung müssen den hier immer offensichtlich werdenden Interessen diverser Großkonzerne und ihrer eingekaufter WissenschlafterInnen, PolitikerInnen,InfluenzerInnen, die auf diversen Gehaltslisten stehen, weichen.

    Die Corona Krise und davon bin ich überzeugt, wird viele Unwahrheiten an die öffentliche Bewußtseinsoberfläche spülen und ich hoffe, dass die kritische Masse an Menschen bis dahin immer größer anwachsen wird, die ihren gesunden Menschenverstand verwenden und diesen Politikern und diesen ganzen Netzwerk der Verdummung und Verblödung die Nahrungsgrundlage bewusst enziehen, damit wir Menschn in Fieden und Freiheit uns weiterentwickeln und uns an einem schönen Leben ohne Angst und ständiger Beeinflussung erfreuen können!

  2. Wenn uns jetzt Aliens besuchen würden, wären die komplett perplex. Covid-19 auf jedem News-Kanal, Ausgangssperren, leere Straßen, Flughäfen, Autobahnen, Parks abgesperrt, Covid-19 Gefahrenhinweise überall wo man hinschaut. Wir würden die womöglich sogar ignorieren, bei dieser künstlich aufgebauschten Corona-Panik. Es scheint so, als ob die Menschheit nur noch ein Riesenproblem hat: Covid-19. Alle anderen Probleme sind momentan einfach auf Eis gelegt worden.

  3. Es ist beängstigend, dass wir die Eigenverstümmelung unserer Gesellschaft wegen eines grippeähnlichen Virus einfach so in Kauf nehmen. Das ist zum großen Teil den Redakteuren und Journalisten zu verdanken, die such nun als hochqualifizierte Virologen entpuppen.

  4. Aber Professor Drosten hat doch gesagt, dass..... "das wird sich noch herausstellen" "man geht davon aus" "es könnte sein" "das weiß man momentan nicht so genau" "es ist naheliegend" usw. .....ein wirklich toller Regierungsberater.

  5. Berliner Morgenpost: "Wohnungsunternehmen verzichten auf Zwangsräumungen - erste Wohnungsunternehmen reagieren auf die Corona-Krise":

    "Die Degewo zeigt Verständnis für die derzeitige Lage der Mieter. „Zwangsräumungen sind im Moment nicht durchzusetzen“, sagt Paul-Gerhard Lichtenthäler, Pressesprecher der Degewo. Genau festgelegt, in welchen Fällen und in welchem Zeitrahmen Zwangsräumungen ausgesetzt werden, habe man sich im Unternehmen jedoch nicht. „Es dürfte sowieso dauern, bis wir wieder einen Termin mit dem Gerichtsvollzieher bekommen.“

    Die Entscheidung der Degewo wird in der Senatsverwaltung für Justiz ausdrücklich begrüßt. „Das ist eine anständige Geste in dieser Zeit“, sagt Pressesprecher Sebastian Brux. Untersagen könne die Senatsverwaltung den Unternehmen Zwangsräumungen nämlich nicht. „Wir können nur an den Anstand appellieren“, so Brux."

    Aha, Degewo zeigt Verständnis für Mieter und im nächsten Satz steht: "Zwangsräumungen sind im Moment nicht durchzusetzen" und "Es dürfte sowieso dauern, bis wir wieder einen Termin mit dem Gerichtsvollzieher bekommen."

    Auf dieses "Verständnis" können Degewo-Mieter gern verzichten.

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