“Nur keine Panik und Ängste schüren” - die SPD deckt den Berliner Wohnungsunternehmen voll und ganz den Rücken

Juli 28, 2019
spd berlin

Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. sieht es als unangemessen, asbestbelastete Wohngebäude bzw. Wohnungen zu kennzeichnen, da dadurch "bei den Mieterinnen und Mietern nur Panik und Ängste geschürt werden.”

Die SPD hat 2013 den Antrag “Asbestgefahr in Wohngebäuden aktuell bewerten und transpartent machen” der Grünen abgelehnt, der genau diese Kennzeichnung forderte.

Das ist in etwa so, als hätte die SPD gegen eine Kennzeichnungspflicht für Atommüll gestimmt.

Die SPD hat schon mehrere Anträge dieser Art blockiert. Zuletzt wurden Gelder für eine Asbest-Beratungsstelle in Berlin zweckentfremdet. Durch solche Fehlentscheidungen werden Mieter de facto Ihrem Schicksal überlassen, in voller Kenntnis über die möglichen Auswirkungen. Wäre unser Wohnhaus in der Graunstrasse gekennzeichnet gewesen, hätten wir die asbestbelasteten Fußböden NIE berührt.

Die Gesundheit und das Wohlergehen einzelner Menschen interessiert die SPD offensichtlich nicht.

https://www.otto-direkt.de/themen/asbest/

https://www.parlament-berlin.de/

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