Wer ist für diesen Asbestskandal verantwortlich?

In erster Linie natürlich der Vermieter. Der Senat weiß jedoch über die Asbestproblematik seit mindestens zwanzig Jahren bescheid. Tausende Mieter sind nach wie vor ahnungslos und einer potenziell hohen Gesundheitsgefahr durch Asbestbaustoffe ausgesetzt. Die SPD lehnte bisher sämtliche Anträge der Grünen ab, welche eine Kennzeichnung der betroffenen Gebäude forderte.

Und wie sieht es aus, wenn der Senat und der Vermieter von ein und der selben Person vertreten wird? So ein Umstand wäre doch undenkbar, oder?

Wir stellen vor: Staatssekretär a.D. und ex degewo Aufsichtsratsvorsitzender, ex Vorstandsvorsitzender, ex degewo Nord Geschäftsführer … Frank Bielka.

Als Staatssekretär hat Herr Bielka im Jahr 2000 die Asbestproblematik bei den landeseigenen Wohnungsgesellschaften heruntergespielt, ganz nach dem Motto: verheimlichen und verharmlosen. Gleichzeitig bezog er zu dieser Zeit als Aufsichtsratsvorsitzender bei der degewo (der größten, landeseigenen Wohnungsgesellschaft) ein exzessives Gehalt.

Das ist ein Interessenkonflikt mit ungeheuren Dimensionen und verheerenden Konsequenzen für tausende Menschen in Berlin.

Kontaktieren Sie die Verantwortlichen für diesen Asbestskandal:

August 31, 2019
Ist Frank Bielka (Staatssekretär a.D.) einer der Hauptverantwortlichen für den degewo-Asbestskandal?

Als Staatssekretär (SPD) beantwortete Frank Bielka am 1. April 2000 die Kleine Anfrage Nr. 14/219 der Abgeordneten Barbara Osterheld über: Asbest immer noch ein Geheimthema? Darin reklamierte Frau Osterheld: "Warum wurden bei der Beantwortung der Kleinen Anfrage Nr. 5262 (LPD 7/2000) über Asbest in landeseigenen Wohnungen die asbesthaltigen Flexplatten nicht aufgeführt?" Frank Bielka seine Antwort: "Es […]

Juli 28, 2019
“Nur keine Panik und Ängste schüren” - die SPD deckt den Berliner Wohnungsunternehmen voll und ganz den Rücken

Der Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. sieht es als unangemessen, asbestbelastete Wohngebäude bzw. Wohnungen zu kennzeichnen, da dadurch "bei den Mieterinnen und Mietern nur Panik und Ängste geschürt werden.” Die SPD hat 2013 den Antrag “Asbestgefahr in Wohngebäuden aktuell bewerten und transpartent machen” der Grünen abgelehnt, der genau diese Kennzeichnung forderte. Das ist in etwa so, […]

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