Benötigt ein Asbestose-Patient nun einen positiven PCR-Test um behandelt zu werden?

November 5, 2020
asbestose

Seit Frühjahr 2020 kann man beobachten, wie die Bundesregierung (und Regierungen weltweit) offenbar sehr besorgt um die Gesundheit der Bevölkerung reagiert. Es wird alles daran gesetzt, die Corona Infektionszahlen niedrig zu halten. Hygieneregeln, Abstandsregeln, Maskenpflicht, Lockdowns, die Wirtschaft wird heruntergefahren, Reisen werden massiv eingeschränkt.. Man tut anscheinend alles erdenkliche, damit ja niemand an Covid19 stirbt.

Hierfür nimmt man aber auch in Kauf, dass dadurch die Lebensgrundlage vieler Menschen zerstört wird oder das jetzt täglich nicht "nur" 15.000 Kinder verhungern, sondern wesentlich mehr.

Fenster zu, Türen zu! Das Virus darf nich entweichen!

In Lateinamerika läuft das Militär abends durch die Straßen und fordert Menschen auf ihre Fenster zu schließen, damit das Virus nicht nach aussen entweicht. In China wurden Haustüren zugeschweißt. Das Coronavirus soll sich ja nicht verbreiten.

Währenddessen verbreiten sich aber weiterhin Asbestfasern in vielen Wohnungen, weil die gleiche Bundesregierung, die all diese Corona-Maßnahmen setzt, ihrer Verantwortung in der Asbestfrage bisher nicht nachgekommen ist.

Mieter dürfen nach wie vor Ihre Asbestwohnung lüften und Asbestfasern entweichen lassen. Ich kann das bestätigen, noch nie ist das Bundesheer oder die Polizei durch das DEGEWO-Asbestviertel (Brunnenviertel Berlin) gefahren um Bewohner mit Megafon aufzufordern Ihre Fenster zu schließen. Nach der Asbestsanierung meiner Wohnung, durfte ich reichlich Asbestfasern einatmen und die Wohnung ohne Einschränkungen lüften.

Das Coronavirus ist viel gefährlicher als Asbestfasern, zumindest wenn man nach den Handlungen der Regierung urteilt

Man weiß schon seit den 30er Jahren (seit fast 100 Jahren!), das Asbest gefährlich ist. Seitdem gilt Asbestose in Deutschland als Berufskrankheit. Das hat die landeseigenen Wohnungsgesellschaften aber nicht davon abgehalten, in den 60/70/80er Jahren Wohnhäuser zu errichten und mit Asbestmaterialien auszustatten, wie z.B. den leicht brüchigen Floorflex-Platten.

In der Graunstr. 7, 13355 Berlin hat die DEGEWO so ein Wohnhaus errichtet, dort habe ich mit ausdrücklicher Erlaubnis des Vermieters so eine Asbestwohnung saniert.

Nach dem bundesweiten Asbestverbot 1993 wurden diese problematischen Wohnungen weiterhin an ahnungslose Mieter vermietet, ohne diese auf die Asbestgefahr hinzuweisen. Viele Mieter haben solche Wohnungen renoviert und sich dabei in Lebensgefahr gebracht.

Heute wird man an jeder Ecke auf die Coronagefahr hingewiesen. Sogar die DEGEWO informiert Mieter auf Ihrer Webseite über die Coronagefahr (die Asbestgefahr hatte es bisher nicht so weit gebracht). 

Keine Maskenpflicht in Asbestwohnungen

In jedem Geschäft muss eine Maske getragen werden, vor jedem Eingang steht ein Desinfektionsmittel. Womöglich trägt man die Maske noch bis man Zuhause angekommen ist. In den eigenen vier Wänden kann man dann ohne Mund und Nasenschutz Asbeststaub einatmen.

Das ist die Logik der Berliner Landesregierung, welche Gelder für eine Asbestberatungsstelle in Berlin zweckentfremdet hat. Die SPD hat auch Ihren Beitrag geleistet und gegen eine Kennzeichnungspflicht für asbestbelastete Wohnhäuser gestimmt. Ja, für einige dieser landeseigenen Wohnungsvermieter war/ist es in Ordnung, dass Mieter Ihre Asbestwohnung renovieren und dadurch zu Schaden kommen. 

Wenn man in der Asbestfrage den selben Maßstab der Regierung wie in Sachen Corona ansetzen würde, dann dürften manche Mieter jetzt garnicht in Ihre Wohnung zurückkehren oder diese nur im kompletten Schutzanzug mit Beatmungsgerät betreten. In Asbestwohnungen gilt nach wie vor keine Maskenpflicht.

Gegen eine Asbestkontamination gibt es keine Medikamente. Asbest ist im höchsten Maße krebserregend, dass weiß man schon seit den 70er Jahren. Asbestfasern sind für jeden gefährlich.

Covid19 oder Asbestose?

Benötigt man jetzt als Asbestose-Patient einen positiven PCR-Test, um vom Arzt ernst genommen zu werden? Eine berechtigte Frage, denn viele überlebenswichtige Behandlungen wurden aufgrund von Corona einfach ausgesetzt.

Fazit

Wenn man als Asbestose-Patient positiv auf Corona getestet wird und an Rippenfellkrebs (Mesotheliom) stirbt, wächst die Coronatoten-Statistik.

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