Tödlicher Staub – Der Turiner Asbest-Prozess | Doku | ARTE

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Der Turiner Asbestprozess – Teil 1

Der Turiner Asbestprozess – Teil 2

“der Strafprozess gegen die Firma Eternit beinhaltet sowohl die Delikte fahrlässige Tötung und fahrlässige Körperverletzung als auch die Tatbestände Umweltverschmutzung und fahrlässige Unterlassung von Arbeitsschutzmaßnahmen.”

“die Politik von Eternit die bei unseren vielen Kontrollen immer dazu tendierte Stimmen zu widersprechen oder sie ins lächerliche zu ziehen, die auf die Schädlichkeit von Asbest hinwiesen oder gar darauf das er krebserregend sein könnte.”

“Staatsanwältin: Gab es seitens des Unternehmens Eternit irgendwann ein Umdenken hin zu besserer Information der Öffentlichkeit vor allem in Sachen Asbest?

Zeuge: Aber nein überhaupt nicht. Wie bereits gesagt tendierte die Politik von Eternit immer dazu alles abzustreiten.”

Degewo arbeitet hier nach dem gleichen Schema wie Eternit

Degewo hat sich strafbar gemacht, indem das Unternehmen die Asbestgefahr für Mieter seit mehreren Jahrzehnten verheimlicht. Wenn der Vermieter auf eine eventuelle Asbestbelastung angesprochen wird, vermeidet er sorgfältig das Wort “Asbest” und spricht konsequent von einer Schadstoffbelastung. Die Gefahr wird verharmlost. Asbest ist bis heute (März 2019) für die degewo ein Tabuwort. Auf der firmeneigenen Webseite findet man keine konkreten Infos zum Thema Asbest, obwohl 17.000 degewo Mietwohnungen asbestbelastet sind.

Die Mehrheit der Mieter tappen seit Jahrzenten im dunkeln.

Die Folgen: Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs, weil sie in einer asbestbelasteten degewo Mietwohnung leben ohne sich dessen bewusst zu sein. Viele erfahren nur durch einen Zufall über die Asbestgefahr. Viele sterben im Unwissen darüber.

Weitere Infos: http://www.bund-rvso.de/asbest-prozess-umweltrecht.html

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